Heinemann & Partner, Rechtsanwälte Essen

Unternehmensgeschichte

Noch im Jahre der Gründung der Kanzlei durch Dr. Dr. Gustav Heinemann, 1951, trat Dr. Diether Posser in die Kanzlei ein. Er arbeitete zunächst auf dem Gebiet des Zivilrechts, jedoch entwickelte sich dann das Strafrecht bald zu seinem Haupttätigkeitsfeld ("Anwalt im Kalten Krieg", 3. Aufl. 2000). Dr. Posser wurde 1968 als Minister für Bundesangelegenheiten in die Regierung des Landes Nordrhein-Westfalen berufen, anschließend war er Justizminister und dann viele Jahre Finanzminister.

1961 schloss sich Dr. Erich Bartsch der Kanzlei an und verstärkte den Sachverstand auf dem Gebiet des Bergrechts, in dem es seinerzeit zum großen Teil um die Regulierung von Bergschäden ging. Daneben spezialisierte sich Dr. Bartsch auf das private und das öffentliche Baurecht einschließlich des Planungsrechts.

1965 trat Dr. Peter Heinemann, der Sohn von Dr. Dr. Gustav Heinemann, in die Kanzlei ein. Auch er war schwerpunktmäßig auf dem Gebiet des Bergrechts tätig, auf dem er wichtige Grundsatzurteile erstritt (vgl. BGH, NJW 1970, S. 747). Daneben befasste er sich mit dem zivilen Baurecht und – auch in seiner Eigenschaft als Notar – mit dem Immobilien- und Erbrecht.

1966 stieß Dr. Jürgen Schmude zur Sozietät. Er betreute Mandanten auf den Gebieten des Zivilrechts, des Arbeitsrechts, des Wasserrechts und des Verfassungsrechts, bis er 1974 politische Ämter in Bonn übernahm – zunächst als Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister des Innern, 1978 als Bundesminister für Bildung und Wissenschaft, 1981 als Bundesminister der Justiz. Danach war er 16 Jahre lang als Präses der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland ehrenamtlich tätig.

Ende der 1960er Jahre verstärkten zwei weitere Rechtsanwälte und spätere Notare, Dr. Manfred Enaux und Dr. Jürgen Glückert, die Kanzlei. Sie bildeten zusammen mit Dr. Peter Heinemann die "Brücke" vom Kanzleigründer zu den heute in der Sozietät tätigen Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälten.

Dr. Manfred Enaux war Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht und hatte sich auf das private Baurecht und das Architekten- und Ingenieurrecht spezialisiert. Zusätzlich war er als Schiedsrichter in Schiedsgerichtsverfahren über zivile Baurechtsstreitigkeiten tätig. Dr. Enaux beteiligte sich mit zahlreichen Veröffentlichungen und ständiger Mitarbeit bei führenden baurechtlichen Zeitschriften (Baurecht und IBR) an der wissenschaftlichen Diskussion und Fortbildung auf dem Feld des privaten Baurechts.

Dr. Jürgen Glückert trat nach seiner Tätigkeit als wissenschaftlicher Assistent im Deutschen Bundestag in die Kanzlei ein und setzte die bergrechtliche Tradition fort. Hiervon ausgehend übernahm er zunehmend öffentlich-rechtliche Fälle, was zu einer Fokussierung auf den gesamten Bereich des Umweltrechts führte. Als Notar befasste sich Dr. Glückert schwerpunktmäßig mit Fragen des Gesellschaftsrechts.

Stetiges Wachstum erfordert eine kontinuierliche personelle Erweiterung. Mit nunmehr über 15 Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälten, davon vier Notaren, und ca. 40 weiteren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist die Kanzlei  bundesweit forensisch und rechtsberatend tätig.